Hier gilt es aufspüren welche Stoffwechselabläufe gestört sind, ob Fehlbesiedelungen im Darm vorliegen oder eine Erregerlast das Immunsystem irritiert.  Auch hier ist oft zusätzliche orthmolekulare Unterstützung erforderlich…

Die Steigerung der Immunabwehr ist nicht in allen Fällen angezeigt. Bei Autoimmunerkrankungen oder bei schulmedizinischer Gabe von Immunsuppressiva muss hier ein genauer Augenmerk auf die Handlungsweise gelegt werden. Deshalb vermeide ich bewusst den Begriff der „Steigerung des Immunsystems“.

Liegen Fehlbesiedelungen im Darm vor, so beeinflusst dies das Immunsystem negativ. Die Steigerung dazu ist der Leaky-gut. Liegt diese Darmstörung vor, so ist der Darm wie ein löchriger Fahrradschlauch. Nahrungsmittelreste gelangen in den Bauchraum und Flüssigkeiten aus dem Bauchraum in den Darm. Der Körper reagiert mit vielfältigen Entzündungen. Aber es gilt nicht nur den Augenmerk auf die Milchsäurebakterienbesiedelung zu legen, sondern auch eventuell auftretende Pilzerkrankungen, sogenannte Mykosen, zu behandeln und vorliegende Parasiteneinlagerungen im Behandlungsweg zu berücksichtigen.

Häufig nehmen Erkrankte ungeeignete Lebensmittel zu sich. Um die Genesung zu unterstützen, werden wir auch hier gegebenenfalls über Ernährungskorrekturen sprechen.

Kennen Sie noch das Dominoparcourspiel? Hier setzt man über eine weite Strecke ein Steinchen hinter das andere. Am Ende wird das Erste angestoßen und alle weiteren fallen, so keine Lücke besteht, der Reihe nach um. Auf das Immunsystem und die Stoffwechselfunktion bezogen ist das genauso. Es müssen ausreichend Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente  vorhanden sein, damit die gewollte Stoffwechsel-Kaskade ablaufen kann. Fehlen diese, so werden diese mit oder beim Behandlungsplan sinnvoll eingesetzt.

Auch die wirkungsvolle Mikroimmuntherapie hat einen festen Stellenwert in meiner Praxisarbeit. Sie wird im Bedarfsfall eingesetzt um das fehlgeleitete Immunsystem zu schulen, damit die Zellkommunikation wieder ungestört ablaufen kann.