Werden veränderte Zellen in einem Gewebe festgestellt, so wird von Ärzteseite oft „wait-and-watch“ empfohlen.  Das heißt es wird bei einem späteren Untersuchungstermin der Verlauf der Erkrankung mit dem vorhergegangenen Untersuchungsergebnis verglichen. In dieser Neubewertung wird dann anschließend erst eine Behandlungsempfehlung ausgesprochen. Diesen Zeitabstand zwischen der ersten und der zweiten Untersuchung nennt man in der Fachsprache „wait-and-watch“. Also warten und beobachten.

Eins ist klar, zu diesem Zeitpunkt ist bereits eine krankhafte Veränderung sichtbar geworden.  Eine solche Diagnose, stellt ein systemisches Problem dar, das nicht auf ein Organ isoliert gesehen werden sollte. Im Sinne einer ganzheitlichen Sichtweise würde man nun schauen, wo individuell Unterstützungsbedarf angezeigt ist.

So kann die Zeitspanne bis zur Wiederholungsuntersuchung gesundheitsfördernd genutzt werden.